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Prüfkriterien für Pflegeeltern optimieren

11 Februar 2012 Kein Kommentar

Zu den Forderungen des Kinderschutzbundes nach einheitlichen Prüfkriterien für Pflegeeltern sagt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Kinder haben das Recht auf gesundes und sicheres Aufwachsen. Das gilt in einer Pflegefamilie genau so wie in der leiblichen Familie. Der Schutz von Kindern und der Schutz der Familie ist auch Aufgabe des Staates. Genau deshalb gibt es das Kinder- und Jugendhilfegesetz des Bundes. Die Zuständigkeit für die Jugendhilfe und damit auch für die Pflegefamilien liegt bei den Kommunen. Die Kommunen gehen mit diesem Auftrag verantwortungsvoll um.

Auch das Jugendförderungsgesetz des Landes trägt seinen Teil dazu bei. Es setzt schon heute einen einheitlichen Rahmen für die Erteilung und Versagung einer Pflegeerlaubnis. Die Kreise und kreisfreien Städte setzen diesen Auftrag um und gestalten ihn nach ihrem Ermessen. Natürlich ist es sinnvoll, Bestehendes zu überprüfen und zu verbessern. Der „Fall Chantal“ sollte zum Anlass genommen werden, auch in Schleswig-Holstein die Praxis zu überprüfen. Schlecht wäre es aber aus unserer Sicht, rigide Prüfkataloge von oben überzustülpen. Besser ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten die Standards und Verfahren zur Anerkennung von und im Umgang mit Pflegeltern zu optimieren und zu vereinheitlichen. Wir unterstützen die Forderung des Kinderschutzbundes und fordern die Landesregierung auf, tätig zu werden.

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