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Betreuungsgeld ist und bleibt eine familienpolitische Katastrophe

8 August 2013 Kein Kommentar

Zur aktuellen Diskussion um die Einführung des Betreuungsgeldes am 01.08.2013 sagt die kinder- und familienpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Das Betreuungsgeld ist und bleibt eine familienpolitische Katastrophe. Kinder bekommen keinen Zugang zu frühkindlicher Bildung und Eltern werden vom Arbeitsmarkt ferngehalten. Wissenschaftler, Arbeitgeber und IHK: Alle sind sich einig, dass das Betreuungsgeld eingestampft werden sollte.

Die CDU will zwar modernen werden, hat aber keine klare Linie in ihrer Familienpolitik: der Vorschlag, das Geld zweckgebunden für die Altersversorgung zu bewilligen, lässt tief blicken.

Die Grünen in Schleswig-Holstein haben schon 2011 gefordert, dass die Gelder, die für das Betreuungsgeld vorgesehen sind, an die Bundesländer gegeben werden, um den Ausbau der Kinderbetreuung zu unterstützen. Dies wäre für Schleswig-Holstein ein hoher zweistelliger Millionenbetrag gewesen.

Durch einen gemeinsamen Kraftakt von Land und Kommunen der Ausbau der U3-Betreuung auf einem guten Weg gebracht, dennoch ist er flächendeckend noch nicht dort, wo er sein sollte.

Wenn die CDU von Wahlfreiheit spricht, so verkennt sie doch, dass viele Eltern diese Wahlfreiheit noch nicht haben. Gerade im ländlichen Raum muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch verbessert werden, dies gilt insbesondere für alleinerziehende Mütter und Väter.

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