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AOK-Studie zur Ärzteüberversorgung

8 August 2011 Kein Kommentar
Ärztemangel lässt sich nicht wegdiskutieren

Zur Studie der AOK zur fachärztlichen Versorgung in Schleswig-Holstein sagt die ge-
sundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Mar-
ret Bohn:

So kommen wir nicht weiter. Der Ärztemangel im ländlichen Raum lässt sich nicht weg-
diskutieren. Die Bedarfszahlen, auf die sich die AOK-Studie bezieht, stammen aus den
90er Jahren. Seitdem haben sich einige Tatsachen verändert.

Die Bevölkerung ist im Durchschnitt älter geworden und verlangt damit nach mehr me-
dizinischer Behandlung. Eine Änderung des Honorarsystems allein wird das Problem
nicht lösen. Nicht allein wegen des Geldes, sondern auch wegen der besseren Verein-
barkeit von Familie und Beruf zieht es die junge Ärztegeneration in die Städte und nicht
aufs Land.

Der Bevölkerung, besonders in Dithmarschen, Steinburg und Nordfriesland ist mit die-
ser Studie nicht geholfen. Der Ärztemangel vor Ort lässt sich nicht wegdiskutieren.

Die Grüne Landtagsfraktion hat einen runden Tisch gefordert (LT-Antrag 17/985), um
einen konstruktiven Dialog einzuleiten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Der
runde Tisch wurde von CDU und FDP jedoch abgelehnt.

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