[03.06.2017 | Kein Kommentar]

Zum heutigen (12. Mai 2017) internationalen Tag der Pflege sagt die gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Pflegekräfte haben unsere höchste Anerkennung für ihren täglichen Einsatz verdient. Das gilt jeden Tag, nicht nur am Tag der Pflege.

Deshalb fordern wir Grüne in unserem Wahlprogramm einheitliche Standards bei der Personalbemessung und eine konsequente Umsetzung des Arbeitsschutzes für Pflegekräfte.

Dem eklatanten Mangel an Fachkräften wollen wir mit dem Ausbau der Ausbildungskapazitäten entgegenwirken. Dafür haben wir bereits 900 zusätzliche Ausbildungsplätze in der Pflege geschaffen. Unser Ziel ist ein weiterer bedarfsgerechter Ausbau.

Die von der großen Koalition geplante generalistische Pflegeberufreform lehnen wir ab. Stattdessen wollen wir eine integrative Pflegeausbildung.

RSS Inhalte RSS Kommentare Facebook Twitter MeinVZ

Gesundheit, Homepage »

[08.05.2017 | Kein Kommentar]

Zur Debatte um die Landarztquote sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Wir Grüne wollen bundesweit 1000 zusätzliche Medizinstudienplätze schaffen. Zurzeit gehen immer noch tausende talentierter junger Menschen bei der Studienplatzvergabe leer aus. Und das, obwohl wir sie dringend brauchen – als LandärztInnen und als ÄrztInnen von morgen in den Kliniken.

Bereits heute ist ein Mangel an ÄrztInnen im ländlichen Raum deutlich und wird in den nächsten Jahren noch dramatisch zunehmen. Deswegen ist es richtig, jetzt zu handeln. Ob dieses Problem durch eine Landarztquote erfolgreich gelöst werden könnte, steht in den Sternen.

Unser Vorschlag, die Anzahl der Medizinstudienplätze zu erhöhen, ist ein zielgerichtetes Mittel gegen den Mangel an LandärztInnen. Nach einem erfolgreichen Studium haben diese jungen Menschen eine hervorragende Perspektive, einen Arbeitsplatz zu finden.

Homepage, Soziales »

[26.03.2017 | Kein Kommentar]

Es gilt das gesprochene Wort!

TOP 51 – Ambulante Schmerztherapie

Dazu sagt die sozialpolitische Sprecherin der

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Sehr geehrte Damen  und Herren,

Schmerz ist ein Warnsignal unseres Körpers: Für eine Erkrankung, eine Verletzung oder eine falsche Bewegung.

Was aber, wenn das körpereigene Warnsystem auf Dauerbetrieb schaltet? Wenn es Schmerz, aber keine akute Schmerzreizung gibt? Wenn der Schmerz kein akutes Symptom ist? Dann ist der Schmerz chronisch und selbst zur Krankheit geworden.

Viele Menschen leiden täglich Schmerzen, obwohl akute Auslöser zu fehlen scheinen. Etwa 15 Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen. Sie ertragen häufig Tag und Nacht Qualen, obwohl akut weder eine Verletzung, noch eine Krankheit vorliegt. Oft dauert es viele Jahre, bis sie eine medizinische Behandlung Arzt erhalten, die ihnen tatsächlich helfen kann.

Für die erfolgreiche Therapie chronischer Schmerzen sind besondere Qualifikationen erforderlich. Forschung und Wissenschaft machen große Fortschritte, aber sie müssen in kompetente Behandlung einfließen. Zentral für Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden ist, dass sie an die richtige SpezialistIn geraten. Damit kommen wir zum Kern der vorliegenden Anträge. Weiterlesen »

Homepage, Soziales »

[26.03.2017 | Kein Kommentar]

Es gilt das gesprochene Wort! 

TOP 45 – Erster Parlamentarischer Untersuchungsausschuss

Dazu sagt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,

Marret Bohn:

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe KollegInnen,

um es gleich zu Beginn in aller Deutlichkeit zu sagen: Für uns Grüne steht fest: Kinder und Jugendliche müssen vor Einrichtungen wie dem Friesenhof, deren Konzepte auf Druck und Zwang begründet waren, geschützt werden. Pädagogische Konzepte dieser Art lehnen wir ausdrücklich ab. Das, was wir über die Vorkommnisse im Friesenhof gehört haben, ist unfassbar und darf sich nicht wiederholen! Dies ist eine klare Aussage. Eine Aussage, zu der Sie sich, liebe KollegInnen von der CDU – ja leider nicht entschließen können.

Sie lehnen lediglich konfrontative Pädagogik, wie die im Friesenhof praktizierte ab. Und sonst? Ist konfrontative Pädagogik für die CDU also grundsätzlich in Ordnung? Das kann doch wohl nicht ihr Ernst sein!

Und noch ein Satz gleich zu Beginn in aller Deutlichkeit: Es tut mir leid für alle jungen Menschen, die in dieser Einrichtung schlecht behandelt worden sind, dass unsere Gesetze sie nicht besser schützen konnten. Weiterlesen »