[13.05.2013 | Kein Kommentar]

Unser Wahlkampfteam in Rendsburg-mit den Rendsburger SpitzenkandidatInnen Iris Fehrs, Armin Rösener,Klaus Schaffner,unserem KTF-Vorsitzenden Norbert Schildbach,Martina Ansheim und unserer Spitzenkandidatin für den Kreistag, Monika Schorn.

Wahlkampf RD

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[29.04.2013 | Kein Kommentar]

Zum Tätigkeitsbericht 2012 der Bürgerbeauftragten sagt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Wir bedanken uns sehr bei Birgit Wille und ihren MitarbeiterInnen für ihren unermüdlichen Einsatz und die hervorragende Arbeit für die BürgerInnen in Schleswig-Holstein. Auch 2013 zeigt sich deutlich, wie unverzichtbar diese Institution ist. Es ist extrem wichtig, dass sich die Menschen unbürokratisch mit ihren Sorgen an die Bürgerbeauftrage und ihr Team wenden können.

Auch acht Jahre nach der Einführung von Hartz IV bildet dieser Bereich einen klaren Schwerpunkt der Arbeit. Besonders bei den Kosten für Unterkunft und Energie läuft nicht alles rund. Wir unterstützen die Forderungen der Bürgerbeauftragten, dass hier nachreguliert und die steigenden Energie- und Heizkosten bei allen sozialen Transferleistungen besser berücksichtigt werden müssen. Ergänzend ist es notwendig, in Schleswig-Holstein wieder mehr kostengünstigen und sozialen Wohnraum zu schaffen. Mit dem aktuellen Wohnraumförderprogramm des Landes und der „Offensive für mehr bezahlbaren Wohnraum“ sind wir hier auf einem guten Weg.

Gut, dass es die Bürgerbeauftragte gibt. Gut, dass BürgerInnen hier Hilfe und Unterstützung finden. Gut, dass das Land und die Kommunen regelmäßig Klarheit über die soziale Realität in Schleswig-Holstein erhalten.

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[03.04.2013 | Kein Kommentar]

Landtagsrede zum Thema Mehr Zeit für Pflege

Dazu sagt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Pflegen bedeutet, sich um jemanden zu sorgen, seinen guten Zustand zu erhalten. Dokumentieren heißt, etwas mit Unterlagen zu belegen. So steht es im Duden, so steht es bei Wikipedia. Das eine hat auf dem Papier mit dem anderen nichts zu tun. In der Praxis aber schon.

Damit pflegerisches Handeln zu bestmöglichen Ergebnissen führt, muss planvoll und nachvollziehbar vorgegangen werden. Es ist wichtig, am Ende einer Schicht festzuhalten, was erledigt ist und was nicht. Dann sieht die Ablösung sofort, was als nächstes getan werden muss.

Dokumentation in der Pflege ist nicht überflüssig. Sie ist ein wichtiges Instrument für Pflegequalität. Aber mit der Dokumentation ist es wie mit Medikamenten: Es kommt auf die Dosis an.

Pflegedokumentation ist Mittel zum Zweck, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Pflegekräfte wollen Menschen helfen. Dafür sind sie ausgebildet. Pflegekräfte sind keine Verwaltungskräfte. Bürokratie liegt ihnen nicht im Blut und nicht am Herzen. Es ist verständlich, wenn sich Pflegekräfte weigern, immer mehr Arbeitszeit mit Bürokratie zu verbringen, anstatt sich um Menschen zu sorgen und sie zu pflegen. Für meine Fraktion kann ich nur sagen: Da haben die Pflegekräfte völlig Recht. Weiterlesen »

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[19.03.2013 | Kein Kommentar]

Wir begehen den Internationalen Frauentag in diesem Jahr zum 102. Mal. In dieser Zeit ist eine ganze Menge erreicht, vieles aber nicht umgesetzt worden.

Frauen dürfen wählen, Frauen sind laut Gesetz gleichberechtigt, und Versicherungen dürfen keine geschlechtsspezifischen Tarife mehr anbieten. Soweit so gut. Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen stagniert bei 23 Prozent, Teilzeit bleibt Frauensache, Minijobs werden ausgebaut, anstatt sie abzuschaffen. In die Babypause gehen Mütter, die Pflegezeit nehmen Ehefrauen und Töchter, die sie in Anspruch nehmen. Daran ändert auch der leichte Anstieg der Vätermonate bei der Elternzeit kaum etwas.

Unterm Strich bleiben Frauen, insbesondere im Alter, von Armut bedroht. Eine eigenständige Existenzsicherung bis ins Alter ist für sie nicht sicher. Am wenigsten dann, wenn sie sich für Kinder entscheiden. Frauen stehen vor der Wahl zwischen Versorgerehe, Altersarmut oder Karriere. Das ist kein Erfolg, und das ist keine Gleichberechtigung. Es gibt auch nach einem Jahrhundert jede Menge in Sachen Gleichstellung zu tun. Erfolgreiche Initiativen, die zu mehr Gleichstellung führen, hat Schwarz-Gelb nicht auf den Weg gebracht.

Grüne werden weiter kämpfen für Chancengleichheit in der Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt, für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, für ein Familien- und Realsplitting anstelle des Ehegattensplittings, für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung und eine Kindergrundsicherung, für die Eltern- und Pflegezeit – gerade für Männer.